Digitaler Wegweiser Teil 1: Womit komme ich ins Internet?

Die Technologie schreitet immer schneller und weiter voran und übernimmt bereits sehr viele Arbeiten in unserem Alltag. Doch das Internet ist nicht für alle Menschen Teil des Lebens. Insbesondere viele ältere Bürgerinnen und Bürger haben sich dem „Trend“ aus unterschiedlichsten Gründen entzogen. Wenn Sie nun aber doch ins Internet eintauchen wollen, vielleicht weil Sie von den vielen Vorzügen gehört haben, vielleicht weil Ihre Kinder oder Enkel Sie dazu überredet haben oder vielleicht auch einfach, weil Sie sich der heute doch allzu wichtig gewordenen Technik nicht mehr länger entziehen können oder wollen, dann stehen Sie vor einem Eintritt in eine neue und spannende Welt.
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Wir gratulieren Ihnen zu diesem mutigen Schritt und möchten Ihnen helfen, die erste wichtige Entscheidung zu treffen: Mit welchem Gerät will ich überhaupt ins Internet? Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten und wir werden Ihnen die wichtigsten Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Geräte auflisten.

Ein Desktop1-PC2 ist ein Computer, der an einen bestimmten Arbeitsplatz gebunden ist – er lässt sich nicht so einfach transportieren. Dafür hat er einen großen Bildschirm, an dem komfortabel gearbeitet werden kann und er ist eine preisgünstige Lösung. Neben dem Bildschirm (Monitor) werden eine Tastatur und eine Maus benötigt.

gesprochen Däsktop. Engl. Schreibtisch-Oberseite. Schreibtisch-Rechner.
2 Abk. für engl. personal computer. Gesprochen: pörsenel kompjuter. Einzelplatzrechner.

Ein Notebook3 oder Laptop4 ist ein mobiler Rechner, der zusammenklappbar und leicht ist – und deshalb auch überallhin mitgenommen werden kann. Der Bildschirm, die Tastatur und ein Touchpad sind in einem Gerät vereint. Da ein Notebook nur begrenzt Platz für technische Komponenten sowie das Kühlsystem hat, ist es meist leistungsschwächer als ein PC, oder bei gleicher Leistung teurer. Das Netbook5 ist eine noch kleinere, leichtere Variante des Notebooks und hauptsachlich für den Zugang ins Internet ausgelegt.

Ein Tablet6 kann wie eine Schreibtafel im Arm bzw. in der Hand gehalten werden. Hier werden keine Tastatur, kein Touchpad7 und keine Maus benötigt, da alles mit einem Zeichenstift oder mit dem Finger bedient werden kann. Die Programme sind mit verschiedenen Symbolen verzeichnet, die man durch einfaches Berühren öffnen und starten kann. Die Steuerung mit dem Finger ist für Neueinsteiger oft einfacher als die mit der Maus.

3 gesprochen Noutbuck. Engl. Notizbuch. Handlicher PC, dessen Bildschirm bei Nichtgebrauch auf die Tastatur geklappt wird.
4 gesprochen Läptop. Engl. Schoß-Oberseite. Tragbarer Computer, der an keinen bestimmten Platz gebunden ist.
5 gesprochen Netbuck. Engl. Netz-Buch. Sehr kleines und leichtes Notebook mit geringem Leistungsumfang.
6 gesprochen Täblett. Engl. Schreibtafel. Flacher, tragbarer Computer.
7 gesprochen Tatschpäd. Engl. Tastfeld. Berührungsempfindliches Steuerfeld, meist unterhalb der Tastatur angebracht.

Ein Smartphone8, auch Handy9 genannt, ist mehr als nur ein mobiles Telefon, es ist ein transportabler Mini-Computer. Auch das Smartphone wird über einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedient. Durch die geringe Größe und das geringe Gewicht ist ein Smartphone der perfekte Begleiter für unterwegs.

Die meisten Menschen besitzen einen Desktop-PC oder ein Notebook für zu Hause und ein Smartphone für unterwegs. Doch bietet sich ein Netbook zum Beispiel sehr für Pendler an, die während der Bahnfahrt arbeiten wollen. Ein Notebook wird heutzutage häufiger gekauft als ein Desktop-PC, da man damit auch auf der Couch oder im Garten im Internet surfen10 kann und ein Tablet bietet viele Möglichkeiten und Programme für alle vom Enkel bis zur Urgroßmutter.

Überlegen Sie sich, wann und wo Sie das Gerat am liebsten und am meisten benutzen werden, dann fallt die Wahl gar nicht mehr so schwer. Lassen Sie sich am besten auch von Ihren Freunden und Verwandten, die sich bereits damit auskennen, beraten.

8 gesprochen Smartfon. Smart engl. raffiniert, gewitzt. Mobiles Telefon mit Internet-Anschluss, Kamera, Kalender und weiteren Programmen. Transportabler Taschencomputer.
9 gesprochen Händi. Bezeichnung für Mobiltelefon, nur im Deutschen üblich. Hat im Englischen eine andere Bedeutung – praktisch. Im Englischen wird „mobile phone“ (gesprochen: mobeil fon) oder nur „mobile“ benutzt.
10 Engl., gesprochen sörfen. Die schnelle Fortbewegung durch das Internet wird im übertragenen Sinn als „Surfen“, also als Wellenreiten, bezeichnet.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg mit Ihrem neuen Begleiter, mit dem Sie im Internet viele Dinge tun können:

  • Kontakt zur Familie und zu Freunden halten
  • Informationen und Bilder nahezu ohne Zeitverlust austauschen
  • Zeitlich und räumlich uneingeschränkt einkaufen und verkaufen
  • Urlaubsreisen recherchieren und buchen
  • Bankgeschäfte mittels gesicherter Datenübertragung von zu Hause aus erledigen
  • Zeitung lesen, Radio hören, Fernsehen
  • In Ratgebern, Diskussionsgruppen und Lexika Interessantes zu Gesundheitsfragen und allen anderen möglichen Themen erfahren

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